Wenn ich in die Welt blicke, sehe ich Menschen, die gleich sind. Ich bin anders. Ganz anders ...

Donnerstag, 23. Juni 2011

Hallooooo Freunde :)

Hier bin ich also wieder, voller Drang meine Erlebnisse und Gedanken mit euch zu teilen. Also. Bin ziemlich müde und ausgelaugt und auch ein bisserl depri, weil meine beste Freundin (Anna(nass^^)) heute auf Urlaub nach Italien fährt und dort kein Internet hat. Aber eigentlich geht es mmir heute im großen und ganzen eh ziemlich gut.
Bei uns im schönen *********** -kleines Kaff im Süden Österreichs- hat heute das heurige Pfarrfest stattgefunden, weil ja Fronleichnam war. Und wie bei jedem Pfarrfest hb ich auch diesmal das Servierteam mit meiner Anwesenheit bereichert ^^
Und irgendwann ist mir dann während dem Servieren klar geworden, dass es unter all den Besuchern des Festes einige verschiedene Typen von Menschen gibt. Ein paar davon, die mir besonders ins Auge gestochen sind, möchte ich jetzt hier ausführen.

Die Adeligen: Man erkennt sie sofort. Warum weiß ich echt nicht, sie sehen einfach extremst edel aus und ihre Sprache unterscheidet sich insofern, dass sie das schönste Habsburgerisch Deutsch reden, das existiert. Die Adeligen sind extremst freundlich und geduldig, richtig angenehme Gäste. Und sie geben immer ziemlich viel Trinkgeld :D

Die Goldhaubenfrauen: Die Goldhaubenfrauen sind Damen fortgeschrittenen Alters, die alle Mitglied in der hiesigen Trachtengruppe sind. Man erkennt sie daran, dass sie alle ein Dirndl tragen, dazu ein farblich abgestimmtes Tuch, einen edlen schwarzen Regenschirm bei sich haben und eben die typische schwarze Haube mit den Goldstickerein und den dazu passenden Beutel tragen. Wenn man sie nicht genauer kennt, kann es schon sein, dass sie ein wenig schrullig wirken, aber die meisten sind echt ganz liebe Damen. Ebenfalls sehr angenehme Gäste (bis auf eine, aber das ist wieder eine gaaaanz andere Geschichte).

Die Verwandtschaft: Sie kann man einfach nicht übersehen. Sie winken von Weitem, sie umarmen, küssen und herzen. Manchmal können sie peinlich sein, aber das verzeiht man ihnen gerne, sie sind einfach zu lieb. Und da wäre noch der Onkel, der einem immer fernab der Eltern zehn Euro gibt (weil die meinen, man sollte die "Kinder" nicht zu sehr verwöhnen) :D

Die älteren Herrn: Sie sind die Haupttrinkgeldeinnahmequelle ^^ Sie schauen einem gerne hinterher, freuen sich jedes Mal, wenn man an den Tisch kommt und naja.. sie geben viiiiel Tringeld.

Die Imker: Eine Runde größtenteils älterer Herren, die stundenlang zusammen sitzen und über den heurigen Honigertrag, die neuesten Varoa Behandlungen, etc. reden.

Die Mitglieder der Landjugend/Blasmusik: Sie trinken. Vieeeel ^^


So, die sind mir am meisten aufgefallen. Zum Fest selber kann man noch sagen, dass es sehr warm war und die Leute sehr hungrig. Und das Essen war gut :D

Cheers, bis zum nächsten Mal und Big Bless ><>
Ach ja, das sind Pia & ich, das Servierteam Nr. 1 beim Pfarrfest ^^

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