Wenn ich in die Welt blicke, sehe ich Menschen, die gleich sind. Ich bin anders. Ganz anders ...

Dienstag, 30. August 2011

Ein kleines Mädchen unter 1 1/2 Millionen Menschen

¡Hola Amigos!
Ich bin wieder da, zurückgekehrt aus Italien, Frankreich & Spanien, bis zum Rand vollgefüllt mit genialen Erinnerungen und Eindrücken! Die Zeit beim Weltjugendtag und auch die Tage davor und danach waren unglaublich. Heute möchte ich euch ein bisschen von meiner Reise berichten, nur in Ansätzen, weil wenn ich alles schreiben würde, bräuchte ich mehr als zwei Wochen!

Wir starteten am 13. August in den frühen Morgenstunden, fürs erste stand uns mal eine sehr lange Busfahrt bevor, die uns über Verona nach Turin führen sollte. Turin war großartig, eine wundervolle Stadt, übrigens die Heimat des hl. Don Bosco. Dort verbrachten  wir die erste Nacht und hatten am Abend davor die Möglichkeit an einer Don Bosco Führung teilzunehmen, die hl. Messe zu besuchen und uns innerhalb der Gruppe näher kennen zu lernen, weil sie der Großteil noch nicht kannte.
Am nächsten Tag ging es dann auch schon nach Spanien, in die Diözese Girona. Wir kamen erst gegen elf Uhr an, weil wir von Italien weg über Frankreich bis nach Spanien fahren mussten, das dauerte (glaube ich) ungefähr 13 Stunden. Tags darauf fuhren wir nach Barcelona, wo wir uns in verschiedene Interessensgruppen teilten. Ich schloss mich der Gruppe Strand & Bummeln an, wir verbrachten also ein paar Stunden am Meer, konnten schwimmen und an der Promenade flanieren.. :)
Am nächsten Morgen ging dann die eigentliche Reise los. In der Früh feierten wir noch zusammen mit mehreren tausend Jugendlichen die Heilige Messe, dann wurden wir von den Bischöfen nach Madrid ausgesandt. So machten wir uns auf den Weg nach Madrid -  und mit uns zusammen mehr als eine Million anderere Jugendliche.
Die ersten Eindrücke von Madrid waren gewaltig! Überall junge Katholiken (das erkannte man an den oftmals getragenen Pilgeroutfit: Roter/gelber Hut, gelbes T-Shirt, WJT Kreuz und Pilgerrucksack), überall ertönte Lobpreis und überall wurden neue Freundschaften geschlossen. Die Zeit in Madrid kann man so zusammen fassen: Heilige Messen, Museumsbesuche, Konzerte von christlichen Heavy Metal Bands, tolles Essen, unglaubliche Gemeinschaft, neue Freundschaften, interessante Katechesen, viele Priester, der Papst und mitten in der Menge - ich :)
Das Weltjugendtreffen schloss mit einer Vigil und Übernachtung auf einem riiiiiiesigen Militärflugplatz am Rande Madrids, genannt Cuatro Vientos.
In Madrid hatte es ja immer um die 40° C wolkenlos. Aber in dieser Nacht fing es an zu regenen. Heftig. Und ein Gewitter kam. Sehr heftig!! Ich versuchte mich also mit meinem Gruppenleiter unter eine Plane zu zwängen, aber irgendwann waren wir so nass, dass wir es einfach bleiben liesen und uns in den strömenden Regen stellten, während alle anderen unter den Planen saßen. Und irgendwann begannen wir auch zu singen. Für Jesus!!! Und das war wundervoll!!! :)
Am nächsten Morgen feierten wir dann noch zusammen mit 1 1/2 Millionen Jugendlichen die Abschlussmesse mit dem Papst, der uns dann den Ort des nächsten Weltjugendtreffens verkündete: Juli 2013 in Rio de Janeiro!!

In den folgenden Tagen reisten wir noch nach Lourdes, Arles, Avignon, Pisa und Florenz, am letzten Tag waren wir alle ganz fertig, weil wir uns nicht voneinander trennen wollten :')
Naja, das war's jetzt vom Weltjugendtag!!

Cheers & Big Bless ><>

P.S.: Ich werd in einem extra Post noch ein paar Bilder online stellen :)

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